Kvitfjell, wir sehen uns wieder

Kvitfjell, wir sehen uns wieder - © www.maxfranz.at

Kvitfjell, einer meiner Lieblingsstrecken präsentierte sich dieses Jahr nicht von seiner schönsten Seite...

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Vom Regen nicht verschont, wurde gleich das erste Training abgesagt. Die Strecke völlig durchnässt mit einigen Pfützen erinnerte eher an einen Wasserski Weltcup. Das Pistenteam versuchte alles um die Rennen durchzuführen. Aber ob eine Abfahrt bei diesen Bedingungen und einer Laufzeit von knapp über einer Minute fair ist? Naja als Athlet muss man sich anpassen und auch solche Situationen überstehen. In der ersten Abfahrt konnte ich die Piste nicht richtig einschätzen. Man wusste nicht wann der Ski greift und wann man einfach nur Passagier ist. Mit weiteren Fehlern konnte ich mir nur den 15ten Platz sichern. Top15 ist immer OK, aber wenn man weiß, dass man sehr schnell ist, tut das Weh.

Auch in der zweiten Abfahrt am Samstag, die um knapp 17 Sekunden länger war, fehlten mir die schwierigen Passagen in denen ich mein Gefühl ausspielen hätte können. Ärgerlich und stink sauer musste ich mich mit dem Zwanzigsten Rang zufrieden geben. Kvitfjell ist eigentlich eine RICHTIGE Abfahrtsstrecke. Mit allen Tücken die eine Abfahrt haben muss. Aber unter diesen Umständen nicht wirlich meins.

Den SuperG wollte ich ganz locker angehen. Bei diesem Schnee muss man ein Gefühlsskifahrer sein. Im oberen Teil hatte ich sehr schnelle Teilabschnitte aber kurz vor dem Ziel kam ich von meiner Linie ab und musste wegen sulzigem Schnee meine Geschwindigkeit minimieren.

Ein Wochenende zum abhacken. Aber so ist es nunmal in einem Sportlerleben.

Ich freue mich auf die Rennen in der Lenzerheide. Dort werde ich versuchen mein Können wieder zu beweisen.

Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Euer Max

 

FOTO (c) GEPA